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Vier sind zwei zu viel

25.06.2008, von Michael Kommentare (1)

Foto: flickr.com
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Heute und morgen finden die beiden letzten Entscheidungsspiele vor dem Finale statt. Deutschland versucht aus der Favoritenrolle zu schlüpfen, die Türkei plagt Personalnot. Russland will seinen Lauf fortsetzen, Spanien bleibt siegesgewiss.

Erstes Halbfinale: Deutschland - Türkei

Heute Abend geht es im letzten in Basel stattfindenden Spiel für Deutschland und die Türkei um einen der beiden begehrten Finalplätze. Deutschland galt in der Vorrunde als klarer Favorit auf den Gruppensieg, musste sich aber Kroatien 1:2 geschlagen geben. Dementsprechend wurden den bis dahin souverän aufspielenden Portugiesen im Viertelfinale auch höhere Chancen eingerechnet. Die DFB-Elf aber entschärfte Ronaldo & Co. und zog mit einem 3:2 ins Semifinale ein. Dort ist Jogi Löws Mannschaft einmal mehr der Favorit, was der Cheftrainer aber herunterspielen will: “Es wird ein schwieriges Spiel und wir tun gut daran, uns besonders darauf vorzubereiten. Wir werden nicht überheblich sein.” Die Wettquoten sprechen dennoch für einen klaren deutschen Sieg, für ein Weiterkommen Deutschlands zahlen die Wettanbieter nur das rund 1,20-fache des Einsatzes aus.

Fatih Terim, der Trainer der Türkei, würde sich über derlei Luxusprobleme freuen. Ihn plagt akute Personalnot. Nicht nur sind Goalie Volkan, Verteidiger Emre Asik sowie die Mittelfeldspieler Arda und Tuncay gesperrt - verletzt ausfallen werden unter anderem Emre Güngör, Emre Belözoglu, Servet und Kapitän Nihat Kahveci. Im Spaß prophezeite Terim sogar, notfalls den dritten Tormann Tolga Zengin als Mittelstürmer auflaufen zu lassen. Die Personalsituation sollte ein erneutes türkisches Wunder wie gegen Tschechien oder Kroatien nur schwer ermöglichen. Die Quote für einen Aufstieg der Türkei legen die Wettanbieter bei circa 4,00 fest.

Zweites Halbfinale: Russland - Spanien

Russland erwischte einen schlechten Start mit einer recht klaren 1:4-Niederlage gegen Spanien. Seither konnten sich Hiddinks Mannen aber konstant steigern, gewannen noch in der Gruppe gegen Griechenland und Schweden und verputzten im Viertelfinale die hohen Favoriten aus den Niederlanden mit 3:1 nach Verlängerung. Nicht unbeteiligt am Aufschwung ist der hinzugestoßene Spielmacher Andrei Arschawin, den viele schon jetzt als den „russischen Maradona” bezeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Russen in Wien tatsächlich auch Spanien aus dem Rennen werfen, beziffern die Wettbüros mit einer Quote von 2,20.

Nachdem sie alle Gruppenspiele gewonnen hatten, bissen sich die Spanier im Viertelfinale die Zähne an der italienischen Defensive aus, behielten aber im Elfmeterschießen die Nerven. Nach dem Triumph sagte der Trainer der Spanier, Luis Aragones: “Wir sind alle glücklich. Dieses Team will ins Finale und sich den Titel holen”. Ganz so einfach wie beim ersten Aufeinandertreffen in Gruppe D, als David Villa die Russen mit drei Toren fast im Alleingang K.O. schoss, wird es diesmal sicher nicht. Dennoch bleibt Spanien bei den Buchmachern Favorit, für einen Euro Einsatz bekommt man 1,60 Euro zurück.

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Kommentare

türkiye 25.06.2008

jetzt machen sie es die deitschen am sonntag klar!!!

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